Tipps für Deine Brautkleid Anprobe

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Wenn die meisten Frauen von ihrer Hochzeit träumen, sehen sie sich in einem wunderschönen Brautkleid. Die Eine mit langer Schleppe oder mit Schleier und die Andere mit einem tiefen Rückenausschnitt oder verführerischem Schlitz am Bein. Jede Braut ist einzigartig und aus diesem Grund gibt es auch unwahrscheinlich viele Brautkleid Stile. Da kommt einem leicht der Gedanke, es wäre unmöglich DAS eine Kleid für sich zu finden, welches man am schönsten Tag im Leben tragen will.

Was ist denn, wenn ich mich für eins entschieden habe und mir danach ein noch schöneres auffällt?

Welche Schnitte passen überhaupt zu mir, meiner Figur und meinem Hochzeitsmotto?

Und gibt es Möglichkeiten beim Kauf zu sparen?

Keine Angst, diese Fragen stellt sich fast jede Braut! Mit meinen Tipps gehst Du perfekt vorbereitet in Deine Termine zur Brautkleid Anprobe und findest ganz bestimmt dein Traumkleid.

Video: Christoph Flehmke, Wedding Film Bakery. Hier geht es zur Website von IamYours.

Termine unter der Woche

Grundsätzlich sind die Termine am Freitag und Samstag in Brautboutiquen sehr schnell und über mehrere Monate ausgebucht. Wenn Du und deine Begleitpersonen zeitlich flexibel seid, findet Ihr also viel leichter in der Woche einen Termin und die Beraterinnen haben oftmals mehr Zeit, Dich zu beraten. Außerdem ist es wichtig, das Brautkleid nicht zu spät zu suchen. Einzelne Hersteller haben lange Lieferzeiten und die Änderungsarbeiten und individuelle Anpassungen können bis zu sechs und acht Wochen dauern.


Begleitpersonen

Deine Lieblingsmenschen kennen Dich in und auswendig und können Dich am allerbesten beraten. Sie sehen sofort in deinem Blick, ob ein Kleid zu Dir passt oder eher nicht. Doch bring nicht zu viele Personen mit zu Deinem Anprobe Termin, um Dich selbst nicht zu verunsichern. Oftmals lösen vorschnelle Tränen der Mama oder lautes Lachen der besten Freundin Gefühle und Entscheidungen in Dir aus, die Deine Meinung vielleicht gar nicht wiederspiegeln. Überlege Dir am besten vorher, wer für Dich unbedingt dabei sein muss und teile diesen Personen vorab schon einmal deine groben Ideen mit.


Kleidung

Trage bequeme Kleidung, in der Du Dich wohl fühlst und die schnell aus und anzuziehen ist.
Es gilt also eher Kleid und Leggins, als enge Jeans und ein dicker Pullover, der die Haare elektrisiert.
Häufig bieten die Brautstudios leichte Braut-Kimonos an, die Du zwischendurch anziehen kannst. Wenn Du einen eigenen hast, kannst Du diesen natürlich auch mitnehmen.


Make-Up

Die hübschen und sehr wertvollen Kleider sind natürlich das Goldstück einer jeden Boutique. Daher kann es vorkommen, dass Du gebeten wirst, ohne Make-Up zum Anprobe Termin zu kommen und bei der ersten Auswahl der Kleider weiße Baumwollhandschuhe trägst. Es ist nicht möglich die feinen Brautkleider nach einigen Anproben immer wieder zu reinigen. Frage am besten bei der Terminabsprache, ob Make-up getragen werden darf.


Unterwäsche

Stell Dir vor, Du hast es gefunden – Dein Traumkleid. Doch irgendwie kannst Du dich gar nicht auf den schönen Rückenausschnitt oder die feine Spitze konzentrieren, weil immer der farbige BH zu sehen ist. Trage daher unbedingt helle oder sogar hautfarbene Unterwäsche bei Deiner Anprobe.


Frisur

Hast Du Dir schon überlegt, was für eine Frisur Du an deinem großen Tag tragen willst? Sollen deine Haare hochgesteckt werden? Dann stecke sie auch bei der Anprobe leicht zusammen, damit Du Schleier oder Haarschmuck passend zum Kleid ausprobieren kannst. Oder stellst Du Dir glamouröse Hollywood Locken vor und trägst Deine Haare sonst immer geschlossen? Dann zeig deine schöne Mähne und fühl Dich wie eine Diva.

 

Schuhe

Falls Du bereits die bequemsten Brautschuhe für Dich gefunden hast, bring sie zur Anprobe mit. Falls nicht, kannst Du Dir häufig Schuhe im Laden (Standartgrößen) ausleihen und damit den Gang zum Altar ausprobieren.

 

Tipps der Beraterinnen

Wer kennt es nicht: Beim Shoppen wird man in fast jedem Laden angesprochen, ob man Hilfe oder eine Beratung haben möchte und in 80% sagt man freundlich „Nein danke, ich schaue mich erst einmal um.“ Bei der Anprobe eines Brautkleides buchst Du Dir nicht nur ein Zeitfenster in der Du die Kleider anziehen darfst, sondern auch eine Beratung. Nimm Dir die Zeit und sei offen für die Tipps der Beraterinnen. Schließlich zieht man nicht jede Woche Brautkleider an. Teste Dich nach und nach durch die einzelnen Stile und Schnitte. Du wirst erstaunt sein, welches Kleid an Dir noch viel schöner strahlt als auf dem Bügel!

 

Preise

Die neuen Kollektionen der Designer und Hersteller kommen im September und Oktober in die Boutiquen und Geschäfte. Für diese neuen Kleider muss in den Läden Platz geschaffen werden und viele bieten einen Sale der alten Kollektionen an. Für spontane und mutige Bräute bieten Hochzeitsmessen auch oft die Chance auf ein Schnäppchen. Denn bei Kauf direkt auf der Veranstaltung wird man mit einem dicken Rabatt belohnt. Wer richtig viel sparen will, findet auch vereinzelte Secondhand Läden, die ausschließlich Braut- und Abendmode anbieten. Denke bei Deinem Budget fürs Outfit aber in jedem Fall an Accessoires, Schleier/Haarschmuck, Schuhe und ganz wichtig: an Änderungskosten!

 


Individualität

Du trägst normalerweise nie Kleider und fühlst Dich in weiß furchtbar verkleidet? Kein Problem, keine Braut muss in einem weißen Prinzessinnen Kleid heiraten. Halte dich nicht an Konventionen oder Erwartungen von anderen, sondern finde DEINEN Look. Nur weil es Brautkleid Anprobe heißt, muss kein typisches Brautkleid gekauft werden. Tolle Alternativen sind Jumpsuits, Zweiteiler und farbenfrohe Kleider.

Na dann, frohes Shoppen!

       Deine Janina

Foto: Vanessa Stöver
Foto: Vanessa Stöver

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