Rückblick und Ziele für das neue Jahr

Rückblick und Ziele für das neue Jahr

„Ist es wirklich so einfach, sein eigenes Business zu starten? Kann ich meinem Traum nachgehen ohne Dinge, die mir ebenfalls wichtig sind, zu vernachlässigen? Weshalb sieht es bei anderen so selbstverständlich und leicht aus?“
Kommen Dir diese Gedanken bekannt vor?
Diese und viele weitere Fragen haben mich von Januar bis Mai 2019 rund um die Uhr verfolgt.

Im Sommer steckte ich mitten in der heißen Planungsphase meines Herzensprojektes TrauZeit und gleichzeitig begann die Hochzeitssaison. Zwei Freundinnen und meine Cousine haben nach Tipps zur Hochzeitsplanung gefragt und mich damit auf ihre wundervollen Reisen mitgenommen. In jedem Gespräch und während verschiedener Termine habe ich gemerkt, wie mein Herz glüht und ich jedes Mal die Zeit wie in einem Traum oder einem Rausch vergessen habe.

Foto: Justine Rutz

Nach nur drei Hochzeiten überkam mich der erste #weddingblues und ich stand unsicher vor zwei Candybars und vielen Kisten voller Dekoration im Abstellraum. Was mach ich jetzt damit? Warum traue ich mich nicht, meinen sowieso gelernten Beruf zu nutzen und diese Aufregung immer wieder zu spüren?

Zu dieser Zeit traf ich eine Powerfrau, der es ganz genauso ging wie mir. „Wollen wir es nicht einfach versuchen? Wenn es nicht funktioniert, können wir immer noch aufhören!“

Gesagt, getan!
Wir haben beide ein Kleingewerbe neben unserem Hauptjob angemeldet und direkt den ersten Auftrag bekommen.
Es folgten eigene Visitenkarten, eine eigene erste Website, zwei Hochzeitsmessen und viele Anfragen.
Scheinbar geht es wirklich so einfach wenn man sich erst einmal traut…

„Dann will ich aber auch richtig durchstarten!“
Sobald ich Projekte anfange, kommt mein Perfektionismus zum Vorschein. Manchmal ist das ein Geschenk, doch oft auch eine Last. „Ein Auftrag ist kein Auftrag. Wo bleiben die Aufträge von den Kontakten der Messen? Brauchen die Paare überhaupt Hochzeitsplaner? Was machen wir falsch?“

Foto: Justine Rutz

Ich entschied mich für die Masterclass von Nina Schnitzenbaumer und verließ damit meine Komfortzone, um zu lernen, wie ich es richtig machen sollte bzw., wie MAN ES MACHT.
Angekommen in Seeheim-Jugenheim, traf ich auf 11 inspirierende Frauen, die mich von der ersten Sekunde motiviert und fasziniert haben. In der Masterclass habe ich zwar auch gelernt, wie man Texte persönlicher aufbauen kann, wie man Newletter einsetzen könnte und wie man seine eigene Produkttreppe aufbaut, doch viel wichtiger: Ich habe verstanden, dass ich nichts so machen MUSS wie „man es eben macht“.
Ich lerne die Tools alle für mich, nicht um für andere besser zu sein, sondern ich gehe jeden Schritt, weil ich gerade darauf Lust habe!
Meine Angstvorstellungen waren immer andere, die nach meinem Scheitern sagen: „Siehst du? Das hätten wir dir vorher sagen können! War doch klar, dass es nicht funktioniert.“
Doch was, wenn es funktioniert? Was sagen sie dann? „Siehst du? Das hätten wir dir vorher sagen können!“
Menschen projizieren
die eigenen Ängste auf andere und wollen sie schützen einen Fehler zu machen. Doch was ist, wenn es aus Versehen doch funktioniert???
Diese Blockaden haben mich Monate, wenn nicht sogar Jahre, zögern lassen und sind nun aufgebrochen.

Ich habe einfach Lust, Dir diese Euphorie während Deiner Hochzeitsplanung mit auf den Weg zu geben. Wieso immer alles so planen, wie MAN ES MACHT, statt den schönsten Tag und den ganzen Rest seines Lebens gemeinsam so zu gestalten, wie man selbst Lust dazu hat?

In dieser aufregenden Zeit von Oktober bis Dezember habe ich so tolle Menschen, Persönlichkeiten und Freunde kennengelernt, mit denen ich nun Projekte für 2020 plane. Vielleicht darf ich auch Dich auf einer ganz besonderen Reise begleiten und freue mich schon jetzt auf unzählige Hochzeitsthemen auf diesem Blog.

Fühl Dich gedrückt!
– Janina

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